Hundespiele sinnvolle Beschäftigungstipps, ..

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Erfahrungen und Fragen

   
Aktualisiert: 13.06.2011 23:00

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Ausserhalb des Hundeplatzes

   
Aktualisiert: 02.06.2011 16:32

Diverse Spiele für Hunde außerhalb des Hundeplatzes
Ball angeln
Den Ball hinhalten, Hund muss den Ball angeln – nur nicht zu einfach machen, aber den Hund dabei nicht überdrehen und auf keinen Fall springen lassen.
Den Ball hinhalten, Beine grätschen, Hund2 – 3 m davor absitzen/stehen oder liegen lassen. Den Ball hinter den Beinen baumeln lassen. Der Hund muss durch die gegrätschten Beine, um den Ball zu bekommen.
Den Ball hinhalten, während eines Spazierganges: Entweder zwischendurch, beim Gehen, den Ball baumeln lassen und den Hund zum Angeln auffordern oder den Ball in einen Busch o.ä. hängen und von Hund suchen und angeln lassen. Bitte darauf achten, dass der Hund auch dabei nicht springen muss, um an den Ball zu kommen. Aber strecken soll er sich schon.
Futtersuchspiele zu ebenen Erde oder z.B. Weichfutter in Baumrinden stopfen. Bei Suchspielen zu ebener Erde, abseits des Weges - im hohen Gras, Laub, Astwerk usw. Futter entweder gezielt auslegen oder einfach nur wahllos werfen und mit erstauntem Gesichtsausdruck und Anfeuerung des Hundes den Hund darauf aufmerksam machen und die Richtung vorgeben.
Fährtenspiele: 1. Eine Wurst am Band hinter sich herziehen – zu Anfang nur nicht zu lange Strecke und noch keine Winkel laufen. Zu Anfang den Hund ruhig zusehen lassen – später nicht mehr. Ganz wichtig: Immer nur eine Sache ändern. Nachdem der Hund die verstecke Wurst gefunden hat, ganz großes Lob und zusätzlichen Jackpot.
2. Eigenspur legen. Wichtig: Einen ordentlichen Abtritt herstellen, damit der Hund die Spur auch aufnehmen kann. Keine zu großen Schritte machen. Auf zusätzliche Markierungen möglichst verzichten. Und auch hier wartet am Ende der Wurstjackpot. Beim Legen der Spur darauf achten, dass man nach Beenden der Spur (am Jackpot) gerade weitergegangen wird und im großen Bogen zum Ausgangspunkt zurückgegangen wird
3. Gleiches gilt beim Legen einer Fremdspur (unbekannte Person)
4. Futterbeutelsuche: Zum Start genauso handhaben wie bei den Futtersuchspielen zu ebener Erde. Wichtig ist, dass der Hund den Futterbeutel zurück bringt und er die Bestätigung aus dem Beutel erhält – mit großem Bohay. Im Endeffekt kann der Beutel beim Spaziergang irgendwo gezielt versteckt werden und auf dem Rückweg wird der Hund zum Suchen animiert.
5. Futter/Spielzeug am Körper verstecken: Auf der Wiese oder zu Hause auf dem Boden sitzend im Hosenaufschlag oder auf dem Boden liegend, unter dem Körper versteckt. Den Hund suchen lassen und sich vom Hund „wegschieben“ lassen.
Apportierspiele: Mit Impulskontrolle, Futterbeutel auslegen, Hund absitzen/liegen oder stehen lassen und erst auf Ansage Hund zum Bringen des Futterbeutels schicken. Gleiches kann man auch mit einem rohen Ei machen. Außerdem kann man auf diese Art und Weise beibringen, z.B. Plastikflaschen bringen oder auch wegbringen zu lassen (z.B. in einen bereitstehenden Korb o.ä.). Gleiches funktioniert natürlich mit allem erdenklichen. So kann man einen Hund das „Schmutzwäscheeinsammeln“ beibringen. Oder man lässt sich von seinem Hund ein Kissen bringen, um sich darauf hinzusetzen. Der Aufbau ist immer gleich. Der Hund muss nur eine Verknüpfung zum jeweiligen Objekt aufbauen.
Gern genommen wird auch immer wieder der Slalomlauf durch die Beine – erst als Trockenübung, dann während des Spazierganges. Aber wie auch immer, alles nur mit viel positiver Bestätigung.
Kletterspiele (beim Spaziergang): auf umgefallenen Baumstämmen laufen incl. Sitz/Platz/Steh mit Sicherung durch den Hundeführer mit viel positiver Bestätigung (Vertrauensbildung und Vertiefung). Definitiv darf der Hund bei solchen Spielereien niemals abrutschen, sich erschrecken oder schlimmer, sich gar wehtun. Sicherheit an erster Stelle.
Kletterspiele (zu Hause): Hund über eine hingelegte Leiter oder über eine Holzbohle, die an z.B. eine Getränkekiste angelegt ist laufen bzw. balancieren lassen (Körperkontrolle)
Vertrauensbildendes Spiel: Hund auf ein Handtuch o.ä. ablegen. Ein Ende des Handtuches greifen und den liegenden Hund mit dem Handtuch über den Boden ziehen.

GANZ WICHTIG: Egal was Du tust – Immer in kleinen Schritten voran gehen und lieber einen Schritt zurück als zu schnell nach vorne gehen. Keinen falschen Ehrgeiz aufkommen lassen. Der Hund soll Spaß haben und dennoch Rassespezifisch und dem Gesundheitszustand entsprechend gefordert werden. Deshalb ist es auch so wichtig, dass alles hier Vorgestellte nur mit ganz viel positiver Bestätigung ablaufen kann. Also: Leckerlie-Abonement abschließen.
 

 

Autor Peter Dominiak  Erstellt 09.11.2010