Ausbilder

Mein Name ist Annette Dominiak und ich lebe mit meinem Ehemann, dem ebenfalls im Verein tätigen Trainer Peter Dominiak und den beiden Hunden Dele und Charly in Hamburg-Schnelsen.

 

Meinen ersten Kontakt mit Hunden knüpfte ich im Alter von zwölf Jahren, als der erste Boxerwelpe ins Haus kam. Als dieser nach fast zwölf Jahren starb, folgten noch zwei weitere dieser sogenannten „Plattnasen“.Mit diesen Hunden erarbeitete ich mir alles, was in dieser Zeit aktuell war, wie BH-Prüfung, Ausdauer- und Zuchtveranlagungsprüfung. Schon in dieser frühen Zeit der Hundeerziehung erkannte ich, dass ich mit diesen sogenannten Erziehungsmethoden nicht konform lief und habe schon damals versucht nach Hund gerechten Erziehungsmethoden zuarbeitet, die im Laufe der Zeit und durch den erweiterten Wissensstand immer weiter von mir ausgebaut und verfeinert worden sind.

Nach fast 30 jährigem Umgang mit Boxern, kam ich 2003 dazu, einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Fündig wurde ich im Tierheim Elmshorn und die Wahl fiel auf eine kleine weiße Mischlingshündin, die von ihrem unbekannten Vorbesitzer ziemlich misshandelt worden war. Die meisten von euch kennen meine Dele sicherlich durch ihre kreischende Sopranstimme, die besonders zum Ausbruch kommt, wenn Frauchen nur andeutungsweise erwähnt, dass sie jetzt nach Hause geht. Durch Dele bin ich auch zum Verein der Hundefreunde Hamburg e. V. gekommen, da gerade traumatisierte Hunde anders gearbeitet und erzogen werden  müssen als z. B. Boxer in der Schutzhund Ausbildung.

 

Mit viel Liebe, Geduld und Ruhe konnte ich aus der ängstlichen Dele wieder einen glücklichen, weitestgehend zufriedenen und umgänglichen Hund machen. Belohnt wurde ich von ihr mit Bestehen der BH- und Bronzeprüfung sowie einigen guten Erfolgen bei div. Meisterschaften.

2009 habe ich einen zweiten Hund aus dem Tierheim aufgenommen. Wiederum im Tierheim Elmshorn entdeckte ich meinen jetzigen zweiten Hund Charly. Ein ca. eineinhalb Jahre alter Mix (hat die Optik eines Dackels auf Stelzen). Diesmal einen Hund, der noch keine Gewalt erlebt hatte.  Aber vor dem Tierheim von seiner Familie ausgesetzt zu werden, hinterlässt auch seine Spuren. Und mit seinem ausgeprägten Jagdtrieb fordert er auch eine ganz besondere Art der Erziehung ein.

 

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Bedingt durch diese total andere Art der Erziehung und durch meinen Ehemann, mit dem ich seit ca. drei Jahren die Turnierhundesport-Sparte gemeinsam leite, habe ich mich im Oktober 2010 entschlossen, mehr auf dem Gebiet der gewaltfreien Hundeerziehung  zu arbeiten, den Hunden eine gewisse Alltagstauglichkeit zu vermitteln  und so die Ausbildung zum Hundetrainer begonnen, die ich im März 2012 mit entsprechender Prüfung erfolgreich beendet habe.

 

 

 

 
 

 

 

 

 

Steckbriefe